DER  BLICK  ZURÜCK 
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      Ereignisse -  Preise -  Presse 
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  1. "Du weißt ganz genau, hier läuft einiges schief - hier im Staat , hier die Leute, ob`s mal besser lief ?...
    -    Hör jetzt ruhig weg - du brauchst es nicht zu wissen, wie die Herren-Menschen  ......."
                                                                                                                   Zitat : "März Rap 1920"      

     DSC1511 kopie cr 
                                                               "Tanze das Leben" -
    Zitat : "Manchmal steht dein Leben still - manchmal rennt es, wie es will...."
                                   du verstehst die welt nicht mehr - doch du rennst ihr hinterher...."
                
                         text: frank Baier                                          fotos : horst engels  -  > blade
      
    -----------------------------------------      Preis für sein Lebenswerk (1968 - 2018)
           https://www.youtube.com/watch?v=PH8bT7qn9d0&           feature=youtu.be        

der 1. Preis  -   in der Kategorie  „Kontinuität im Engagement“

               Laudatio:    „Frank Baier   wird hier & heute mehrfach gewürdigt !   
                                                   
als Komponist, als Buchautor und Liedermacher..."

Dem Autor und Liedermacher geht es immer auch um die Bewahrung,  Erweiterung
                                                          und Aktualisierung des politischen Ruhrgebietsliedes
.“

7. Geschichtswettbewerb des Forums Geschichtskultur an Ruhr und Emscher e.V.
   "Hau rein" - 13.april 2018 -   für sein Lebenswerk   
                                                                                           auf
Zeche Zollverein –

preisvergabe frank baier 280 kb
           

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Frank Baier - eine Rarität ....
“Warum der Ruhrgebietsbarde eigentlich zu den vom Aussterben bedrohten Sänger-Arten gehört, ist auch eine Frage, die viel sagt über Zeiten, in denen wir leben…
   
(Jens Dirksen)  - WDR 28.10. 2015

 Warum der Ruhrgebietsbarde eigentlich zu den vom Aussterben bedrohten Sänger-Arten gehört, ist auch so eine Frage, die viel sagt über die Zeiten, in denen wir leben. Frank Baier jedenfalls ist eine dieser Raritäten
und gibt auch mit 72 keine Ruhe. Baier wohnt in einem verwunschenen Häuschen
Ukulele, die jetzt auf Madagaskar „Frankbaier“ heißt, weil er auf einem seiner zahllosen Festival-Gastspiele der führenden madagassischen Folk-Band das Ukulelespielen beibrachte. Und hier tackert er auch die Hüllen für seine neue Langspielplatte zusammen. Tackert? „Ja, wie damals bei Ton Steine Scherben mit dem ,Warum geht es mir so dreckig’ - Album, ich weiß noch, wie der Rio und die anderen da saßen!“ Und eine Langspielplatte? „Ja, Vinyl klingt besser als eine CD, passt auch besser zu meiner Musik!“, sagt Baier. Also gibt es eine A- und eine B-Seite und zwanzig „Gesänge des Ruhrgebiets 1870-1980“, so der Titel der Platte. Nicht auszuschließen, dass es auch mal eine CD-Fassung gibt, aber erst mal sind jetzt die ersten 500 Vinyl-Exemplare fertig. Sammlerstück-Kandidaten.

WAZ – Westdeutsche Allgemeine Zeitung - 28.10.2015

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 Mercator - Ehren-Nadel  - Stadt Duisburg
am 22. Okt. 2014

" in Anerkennung der besonderen Verdienste um das kulturelle Leben in unserer Stadt"

Frank Baier :  der Ritterschlach  anne Jacke -

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                                           CD "Watn Theater,man"                 
"Soundtrack
zur Lebensreise eines Liedermachers" 
WAZ/NRZ -  c/o  CD "Watn Th
eater,man" -   Eigenverlag Baier 

 "Wat`n Theater, man":
                                 Ruhrgebietsbarde Frank Baier, gerade 75 geworden, legt ein neues Album vor....

WAZ 7.febr.2018 J.Dirksen Baier CD

WAZ / NRZ  -  17. april 2016

 Duisburg.   „Wat ‘n Theater, man“, das neue Album des Ruhrpottbarden Frank Baier, gerade 75 geworden, ist der Soundtrack zur Lebensreise eines Liedermachers.  Regale, vollgestopft mit Büchern und Platten, wuchern bis in die Küche hinein: Frank Baier wohnt im Ziegel-Reihenhaus der Zechenkolonie Rheinpreußen in Duisburg-Homberg, das gar nicht mehr stünde, wenn nicht eine Bürgerinitiative mit Baier mittenmang in den 70er-Jahren mit Demos und Hungerstreiks den Abriss im Auftrag einer Bank verhindert hätte.   Frank Baier, Liedermacher und einer der letzten Ruhrpottbarden, ist gerade 75 geworden – und hat noch einmal ein Album mit 13 Songs zusammengestellt: „Wat ‘n Theater, man“. Der älteste, von 1976, ist einer von drei Skiffle-Titeln. Skiffle? „Son Dingen zwischen Schnulze und Pop“, behauptet der Song „Regen aus Kohlenstaub“, und auch im Revier ein Geburtshelfer von Beat und Rock.

 

die Faust -  von Tsi 

IMG 8782 Kopie

 die Faust -  ein Geschenk von Freund Tsilavina  in ein Bast-Tuch  gewickelt  / Jan 1983 -
im Flughafen  -  und aus  
Madagaskar geschmuggelt -
 "NDAO" - Vorwärts, Genosse  - "Frank , sing weiter !" 
( Beitrag in Buch : "die Faust" im Knast geschnitzt - topisches Holz)


 Preis    &   `ne Nadel n

2006 - Preis der deutschen Schallplattenkritik“
                       
>
CD „ 1920 – Lieder der Märzrevolution <
         „Preis der deutschen Schallplattenkritik“ 2/2006 für  
         die Produktion -  „1920 – Lieder der Märzrevolution“        
                                           –
mit „Grenzgänger  & Frank Baier
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Mercator-Ehren-Nadel an Frank Baier –

                                        Stadt Duisburg - 22.Okt 2014                                                                    

die Nadel :     „- in Anerkennung der besonderen Verdienste

                             im kulturellen und sozialen Leben unserer Stadt“
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Der Titelsong ist auf Platz 2 der Liederbestenliste April 2018. 

 -    Baier:   Platz 2  der Liederbestenliste
( WDR 5)
                                           in den Top 10 der deutschsprachigen Liedermacher
Platziert: im vierten Monat   (März – Juli 2018)  -
mit 2 Liedern
(u.a. „Watn Theater man) -   auf Platz 2
http://helmut-loeven.de/wp-content/uploads/2018/03/LiederbestenlisteApril18-300x150.jpg 300w,
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Lieder von Frank Baier auf der

Bestenliste
WAZ Juni18

                                                                                                                      WAZ -  27.Juni 2018  -
Ruhrgebiets-Barde Frank Baier aus Duisburg ist mit zwei Titeln seiner selbst produzierten CD „Wat'n Thea­ter, man" seit März auf Platz 2 der Liederbestenliste vertreten, die der Verein Deutschsprachige Musik he­rausgibt. Sie ist das Ergebnis der Wertung einer unabhängigen Exper­ten-Jury,die monatlich ausgewählte Lieder den Hörern empfiehlt. Eines der Baier-Lieder wird auch in der Liederlounge von WDR 5 gesendet.

Darüber hinaus wurde der 75-jäh­rige Liedermacher beim 7. Ge­schichtswettbewerb „Hau rein" des Forums Geschichtskultur an Ruhr und Emscher für sein „Lebenswerk" (1970-2018) mit einem ersten Preis in der Kategorie „Kontinuität im En­gagement" gewürdigt.

Frank Akk. Bruckhausen 21 märz 17 Foto K. Gems

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 Lieder von Liebe und Kohle
Zentral- Bibliothek Essen / Volkshochschule Essen -   Holle-Str. 3.  45 127 Essen
Sam. 6 Okt 2018 - 20uhr
Lieder von Liebe und Kohle
Baier solo - singt live:  
            Bergarbeiter —, Ruhrgebiets — und Liebeslieder

4.Okt 18  :   leider > 
Wolfram Hochstetter ist ausgefallen !  krank - kann nicht singen !
M. Faller sagt :  "Frank soll das Konzert solo machen"  - ok ?

 Frank Baier  singt das Thema:     Wat`n Theater, man -                frei nach der neuen CD

Kein automatischer Alternativtext verfügbar.                                              Bergarbeiter—, Ruhrgebiets— und Liebeslieder   
Das Forum Geschichtskultur an Ruhr und Emscher hat Frank Baier im April auf Zollverein ausgezeichnet: Baier wurde als Komponist, Buchautor und Liedermacher gewürdigt, dem es immer auch um die Bewahrung, Erweiterung und Aktualisie­rung des Ruhrgebietsliedgutes ging, das aus gesellschaftlichen Kämpfen um ein besseres Leben hervorgegangen ist.
Seine CDs "Watn Theater, man" und "Es gibt Träume" stehen im April auf Platz 2 und 5 der Liederbestenliste.
                                                                                             Org :  Martin Faller     


      

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Do. 13.09.2018     -               Duisburg
Beginn 19.00 h  Einlass 18.30 Uhr

          Eintritt freies Hut-Konzert  -                   klar, Mütze reicht auch
Bezirksbibliothek Buchholz
                                                 Sittardsberger Allee 14 ,   47249 Duisburg

Frank Baier stellt seine neue CD vor   >
                                                  „Wat’n Theater, man!“
   
Plakat 1 flyer Buchholz  

….das andere Gesicht des Sängers  –  ohne Ruß und Kohlenstaub
                                                                                                   bunt  – lebensfroh -  sprudelnd  und  vielfältig.
Baier macht nicht, was gemacht werden müsste, um dem Ruhrpott  gerade 2018 mit seinen Liedern  Respekt zu zollen,  so wie es viele von ihm erwarten würden.  Dies hat er ein halbes Leben lang ausreichend getan, wie es sein „Liederbuch Ruhr“ oder die   Schallplatte: LP „Gesänge von 1870 - 1980“ belegen.
Baier produziert stattdessen nach Herzenslust drauflos und gönnt es sich lustvoll. Er geht  “back to the roots“,  zurück zu seinen Wurzeln“, weil ihm danach ist. Er zeigt das andere Gesicht des Sängers, ein anderes Teil seines Lebens, seiner vielfältigen Musik, seiner gelebten Emotionen,
seiner Entwicklung und seiner Veränderungen.  Baier‘s neue CD nimmt uns ein Stück mit auf seinem Lebensweg. Rot und saftig außen das Cover – saftig und bluesig innen seine Lieder.

Skiffle und Blues, Madagaskar und Seelenleben, Hoffnung , Revolution und auch ein wenig Kohlenstaub und Emscher. Das ist Musik vom feinsten mit empfindsamer Lyrik und prallen, aber auch rotzigen Texten. Dabei ist unwiederbringliches Material aus verschollenen Produktionen oder Live-Mitschnitten und seine vier absolut neuen,      bisher unveröffentlichten Lieder.
Text: E. Pressler

Web    -        http://www.frank-baier.de/                                           

                                                                     foto: Katrin Gems 
https://www.youtube.com/channel/UC74F8wZrOi7c3jxnAna2J2Q

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 Bärnelli -     Sänger & Gaukler 

 Bernd schläft jetzt Bernd schläft
gest. am  4. aug 2017

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Lieder von Liebe und Kohle

Stadtbibliothek Essen / Volkshochschule Essen          

                                      6.Okt 2018                                   
 

Frank Baier &   Wolfram Hochstetter,

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WAZ -27. Juni 2018 
                                      Baier -  Lieder auf Bestenliste

GGlückauf⚒Freitag, 22.06.18, ab 20:04 Uhr Frank Baier im Bürgerfunk auf Radio KWlückauf⚒Freitag, 

WAZ -  Kultur & Freizeit - 27. Juni 2018

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Glück auf  -  Freitag 22.Juni 18  - um 20uhr04 -
Frank Baier im Bürgerfunk KW  auf Sendung - 
Moderation : Harald Hau

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ExtraSchicht 2018
30. Juni  2018 
-              18:30 / 20:00 / 21:30 Uhr

LWL-Industriemuseum Zeche Hannover  aufgeregt.

Zeche Hannover 1

Dank an Ullerich Kind  - 30.Juni 18.    - Glück auf!
er schreibt:
Allen Mitwirkenden
des Zeitgeist-Ensemble Ruhr, dem Liedermacher
Frank Baier, Wolfgang Bökelmann von den Revierton-Studios, der Bühnentechnik-Crew um Florian Kempin, den Mitarbeitern des LWL-Industriemuseums Zeche Zollverein, Lisa Weißmann und vor allem dem Publikum einen herzlichen Dank für drei eindrucksvolle Auftritte bei der Extraschicht 2018! Glück auf!

Zeitgeist-Ensemble Ruhr  mit Frank Baier auf der ExtraSchicht

konzert Fr . mit Git . image1Frank auf Extraschicht 2018  singt "Der Lohntag ist gekommen (1911)"  und

"Himmel anne Emscher" -  Zeche Hannover       - 

/ulrich.kind.9/videos/10204914759824722/


                                                                                  foto:  Zeitgeist-Ensemble Ruhr  mit Frank Baier

LWL schreibt:

Besonders freuen wir uns, dieses Jahr das Zeitgeist-Ensemble Ruhr zusammen mit Frank Baier auf der ExtraSchicht - "Die Nacht der Industriekultur" (30.6) zu empfangen. Gesungen werden traditionelle Ruhrgebietslieder, aber auch zeitkritische und satirische Eigenkompositionen über das Revier. Mit dem Programm „Kulturhauptpott“ bringt es eine musikalische Revue durch fast 200 Jahre Ruhrgebietskultur zwischen Kohlenpott und Metropole Ruhr auf die Bühne und zeigt dabei auf einer Leinwand historische Bilder.
Kommt mit auf die musikalische Reise!

 x

Zeitgeist - Ensemble Ruhr -   ExtraSchicht  2018

am 30.Juni 2018  - 3 Konzerte     um 18:30 / 20:00 / 21:30 Uhr 

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Liederbestenliste

Die Top 20 der deutschsprachigen Liedermacher

 Juni 2018  :  Platz 5  mit  "Wat?n Theater, man"
                                         im 4. Monat unter den Top 10    der LB-Liste

und Platz 11 mit :          "Es gibt Träume"

 

Juni 2018         Frank Baier -          Platz 5 und  Platz 11

April 2018   -    Frank Baier  >       Platz 2  und  5

   CD cover Watn Theater                Frank Baier:
„Wat’n Theater, man“ - Platz 2 - mai 18
 Frank Baier: „Wat’n Theater, man“  - Platz 2 - mai 18
"Es gibt Träume"  - Platz 5

2

neu

 

Wat'n Theater, man

                                   

  •        play
   Juni 2018  :  Platz 5
            im 4. Monat unter den Top 10    der LB-Liste

 

 und Platz 11  -     "Es gibt Träume"

  April 18 -    Frank Baier - "Es gibt Träume"      Platz 5 -
                                                                                                                                                                                   Stand:
12.06.2018

5

neu

 

Es gibt Träume

Frank Baier Album: "Wat'n Theater, man"

 

Der Titelsong ist auf Platz 2 der Liederbestenliste April 2018. 

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Persönliche Empfehlung – April 2018

Album:         Frank Baier  -  Wat'n Theater, man  - 
                                                                Eigenproduktion [Frank Baier
www.frank-baier.de]www.frank-baier.de]

Empfohlen von Karen-Sophie Thorstensen, Halle (Saale)

„Wat‘n Theater, man“ seufzt Frank Baier im Titelstück seines neuen Albums, das den Soundtrack durch das musikalische Schaffen des 75-jährigen darstellt. 13 Titel aus der Zeit von 1975 bis jetzt zeigen verschiedene Phasen seines Musikerlebens als politischer, engagierter Ruhrpottbarde, immer begleitet von seinem Akkordeon und seiner Ukulele sowie Gitarre und natürlich Gesang. Bestechend ist die Tatsache, dass er nicht müde, nicht zynisch oder abgeklärt klingt, sondern so frisch, witzig und begeisterungsfähig wie eh und je. Zwar wundert er sich im Titelstück darüber, was eigentlich auf der Welt los ist, hat er den Aufbruch verpasst? Alle reden wie die an der Börse und rennen hinter der Kohle her und überhaupt, was soll das ganze Theater? Es ist nicht die Klage eines bitteren, alten Mannes, das Zwinkern ist durchaus hörbar. Auf dem Album sind mehrere Beispiele von Zusammenarbeiten mit Musikern anderer Kulturen, wie z. B. mit der Folkgruppe Tselonina aus Madagaskar oder Mesut Cobanc aus der Türkei. Frank Baier zeigt, dass Musik das beste Mittel zur Völkerverständigung ist.

Manche der älteren Stücke klingen wie jene Lieblingslieder, die wir unter Zuhilfenahme von völlig abgenutzten Plattenspielernadeln damals zu Tode liebten. Das empfinde ich nicht als Mangel, sondern es macht die Authentizität der älteren Stücke aus.

Thematisch befasst er sich u. a. mit dem Ruhrgebiet während und nach der Kohle, mit dem Aufwachsen dort damals, mit dem ewigen Verlierer, der nicht versteht, wieso alles schief geht und mit den politischen Kämpfen von früher und dem Mangel daran heute. Auf dem Album befinden sich Blues, Rock, Folk und natürlich auch „Skiffle aus dem Kohlenpott“.

Beim Hören des Albums dachte ich an meine ersten Jahre in Deutschland zurück. In dieser Zeit befand ich mich oft in den Küchen der damals Jung- und heute Altlinken, wo man zusammen kochte, aß und trank, man diskutierte lange und erhitzt und man hörte und spielte selbst Musik, eben auch die Lieder von Frank Baier.
Eine schöne Erinnerung und ein gelungener Soundtrack eines Musikerlebens!

 Liederbestenliste | April 2018                                              © Deutschsprachige Musik e.V.

Weitere Informationen: www.frank-baier.de

 

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"Hau rein" -

7. Geschichtswettbewerb des Forums
                       
Geschichtskultur an Ruhr und Emscher e.V.

der Preis  -    an Frank Baier – Zeche Zollverein – 13.april 2018

in der Kategorie
                                  „Kontinuität im Engagement“

„Frank Baier   wird hier & heute mehrfach gewürdigt !   
                                            als Komponist, als Buchautor und Liedermacher.

„Dem Autor und Liedermacher geht es immer auch um die Bewahrung, Erweiterung und Aktualisierung des politischen Ruhrgebietsliedes.“

der Preis Frank Baier 13 apr 18
Preisverleihung : Frank Baier  - Bühne -
gemeinsam mit Prof. Hansjürgen Wehling und Karlheinz Rabas

 Preisvergabe - Laudatio

Laudatio - Hau rein – youtube ( 2 )               - kannze jetzt auch kucken !
                                                                                                                                            

https://www.youtube.com/watch?v=PH8bT7qn9d0&feature=youtu.be

die Urkunde :
                      Preis in der Kategorie : Kontinuität im Engagement"

 Urkunde 7. Gersch

 

Alles außer dem Steigerlied

Bettina Schack

                                                                   NRZ . am 18.01.2016 um 05:39 Uhr

Dinslaken.. Zum Schluss hatte Frank Baier seine Mission erfüllt. Ob alte Jazzer-Freunde, Interessenten am politischen Lied oder alte Lohberger, sie alle sangen am Ende des Konzertes im Ledigenheim „Auf einem Baum ein Kuckuck“ mit. Nicht als naives Kinderlied, nicht als geselliger Gute-Laune-Scherz nach einem fröhlichen Abend, sondern sich selbst die Bedeutung bewusst machend, die einst Rio Reiser Frank Baier erklärt hat:  "Der Kuckuck ist das Symbol der Freiheit.“ Das Lied vom Vogel, der zwar vom Jäger erschossen wird, aber zur Freude der Menschen doch wiederkehrt, wurde in der März-Revolution 1848 und in den unruhigen Jahren 1919/20 gesungen. Und in diesem Kontext stand es auch im Konzert am Freitag auf dem Programm. Frank Baier präsentierte seine LP „Gesänge des Ruhrgebiets 1870 – 1980“.

 

Dinslaken.. 18.01.2016
Zum Schluss hatte Frank Baier seine Mission erfüllt. Ob alte Jazzer-Freunde, Interessenten am politischen Lied oder alte Lohberger, sie alle sangen am Ende des Konzertes im Ledigenheim „Auf einem Baum ein Kuckuck“ mit. Nicht als naives Kinderlied, nicht als geselliger Gute-Laune-Scherz nach einem fröhlichen Abend, sondern sich selbst die Bedeutung bewusst machend, die einst Rio Reiser Frank Baier erklärt hat: „Der Kuckuck ist das Symbol der Freiheit.“ Das Lied vom Vogel, der zwar vom Jäger erschossen wird, aber zur Freude der Menschen doch wiederkehrt, wurde in der März-Revolution 1848 und in den unruhigen Jahren 1919/20 gesungen. Und in diesem Kontext stand es auch im Konzert am Freitag auf dem Programm. Frank Baier präsentierte seine LP „Gesänge des Ruhrgebiets 1870 – 1980“.

Es sind Volkslieder im echten Sinne des Wortes. Abbildungen des Lebens, Geschichte und Soziologie eines Standes gegossen in Verse, die zu Melodien gesungen wurden, die eben den Menschen bekannt und vertraut waren, um die es in den Neudichtungen ging. „Bergmanns Schunkelwalzer“ habe sich zu seinem Favoriten entwickelt, erklärt Frank Baier. Ein Kumpel hat die Melodie von „Keinen Tropfen im Becher mehr“ mit einem eigenen Text über die Missgeschicke unterlegt, die einem Bergmann im Berufsalltag widerfahren können. Die Moral lautet „bleibet friedlich“, „es folgt ein schöner Mai stets dem kalten Winter“.

Hoffnung auf bessere Zeiten, die längst nicht jeder Bergmann des Ruhrgebiets erleben durfte. Ob im Streikjahr 1889 oder nach dem schweren Grubenunglück 1925 bei Dortmund mit 136 Toten: Die Lieder ziehen Bilanz eines ausbeuterischen Wirtschaftssystem aus dem Blickwinkel derer, die in dieser Pyramide ganz unten stehen. Löhne unterhalb des Einkommenminimums, das für ein einfaches Leben nötig wäre, Jahrzehnte der harten Arbeit ohne Absicherung. Verlust selbst noch dieser Existenzgrundlage, sollte es für andere, sprich die Unternehmer, wirtschaftlicher sein. Dutzendfacher Feuertod am Arbeitsplatz, weil nicht in die Arbeitssicherheit investiert wird, derweil steigen die Rendite. Frank Baier singt diese Lieder, regt an, über die Gegenwart nachzudenken. Erwähnt Ackermann, aber nicht die Textilindustrie in Bangladesh. Vielleicht ist die Parallele zu naheliegend.

Texte des ehemaligen Bergarbeiters Heinrich Kämpchen, der nach dem großen Streik von 1889 keine Anstellung mehr fand und sich dem Journalismus zuwandte, die erschütternde Ballade vom alten Mus, der 1920 von Freikorps-Soldaten grausam ermordet wurde. In der letzten Strophe lässt Baier seinen „pneumatischen Synthesizer“, das Knopfakkordeon schweigen, singt mit dunkler, rauer Stimme a capella in das Halbdunkel des Ledigenheims. Es ist der Moment, der am tiefsten unter die Haut geht.

Frank Baiers eigene Geschichte: Engagement in DU-Bruckhausen gegen Stadt und August-Thyssen-Hütte, Hungerstreik vor dem Rathaus gegen den Verkauf der Häuser in der Bergarbeitersiedlung Rhein-preußen in Homberg, wo er bis heute lebt. Erinnerungen an Fasia Jansen und ihre Lieder, an den Rap mit Sons of Gastarbeita. Das Ruhrgebiet im Zeitraffer, getaktet in Musik. Ein wenig Jazz schwingt in der Art, wie Baier rhythmisiert, immer mit, die Nähe zum Publikum macht er offenkundig, in dem er seine Instrumente und Noten im Saal zwischen den Stühlen und nicht auf der Bühne aufgebaut hat.

Baier blickt ins Publikum und dann in Gedanken durch die Saaltür hinaus über die Hünxer Straße, wo einst die Kaue stand, in der 1919 die „Internationale“ gesungen wurde. Ein Lied singt er nicht: „Das Steigerlied“. Zu anbiedernd gegenüber den Chefs, sei es. Stattdessen hat er die Version dabei, die auch Ernst Busch sang: „Glück auf, der Ruhrkumpel spricht“.

GedGemeinsam mit Prof. Hansjürgen Wehling, der seit Jahrzehnten die Arbeitersiedlungen des Ruhrgebiets dokumentiert und so an ihrer Erhaltung großen Anteil hat, gemeinsam mit Karlheinz Rabas, der über Jahrzehnte eine umfangreiche Bilder- und Dokumentensammlung zum Leben und Arbeiten der Bergleute gesammelt hat, gemeinsam mit diesen beiden bekam Frank den Preis für die jahrzehntelange Sammlung von Arbeiterliedern vor allem aus dem Revier und für seinen Einsatz bei den unzähligen Streiks und Demonstrationen in der Region.
Vergeben wurden die Preise es gestrigen Abends vom Forum Geschichtskultur und Denkmalpflege e.V. "Hau rein!"
Herzlichen Glückwunsch lieber Frank!

kumentiert und so an ihrer Erhaltung großen Anteil hat, gemeinsam mit Karlheinz Rabas, der über Jahrzehnte eine umfangreiche Bilder- und Dokumentensammlung zum Leben und Arbeiten der Bergleute gesammelt hat, gemeinsam mit diesen beiden bekam Frank den Preis für die jahrzehntelange Sammlung von Arbeiterliedern vor allem aus dem Revier und gleichzeitig für seinen Einsatz bei den unzähligen Streiks und Demonstrationen in der Region.

Vergeben wurden die Preise des gestrigen Abends vom Forum Geschichtskultur und Denkmalpflege e.V. "Hau rein!"
Herzlichen Glückwunsch lieber Frank!

 

 

Fotos - Demos - Duisburg

Bauwagen Platz Friede den Hütten

Friede den Hütten - Bauwagenplatz DU- Homberg - Konzert "Fresh game" 2017

 

                                              Wer nicht denkt - und wer nichts weiß -  Plakat-
Anti Pegida- Demo am Hbf Duisburg - 1500 Menschen - Konzert - sept 2018

 

Bir Mayis Demo 1 wir singen